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Neuer Termin für die Geopark-Radtour

Die für Sonntag, den 13. Mai geplante Geoparkradotur muss krankheitsbedingt leider entfallen. Ersatztermin ist Sonntag, 5. August 2018, 11 Uhr.

Dann heißt es wieder: Ohne Fleiß kein Preis! - Von schweißtreibender Arbeit, alten Scherben und heiligen Bäumen

Auf dieser Tagestour, für die wir ein E-Bike empfehlen, geht es zu den Hutschdorfer Tonstollen, zur Tanzlinde in Peesten und zum Görauer Anger. Geoparkrangerin Isabelle Stickling erläutert die uralte Geschichte des Tonabbaus und der Tanzlinden. Ein "Höhepunkt" ist die Fahrt auf den Drahteseln hinauf auf den Görauer Anger mit seiner interessanten Geologie und der spektakulären Aussicht. Über Kasendorf geht es auf der Strecke des legendären "Thurnauer Bockala" zurück nach Thurnau.

Die Wegstrecke hat eine Länge von rund 40 km und fuhrt über zum Teil geschotterte Wege. Mehrere kleine Steigungen und eine anspruchsvolle Steigung mit ca. 180 Höhenmetern sind zu überwinden.

Treffpunkt: Töpfermuseum Thurnau. Dauer: 5-6 Stunden. Gebühr: 10 € pro Person

Künstlerische Druckgrafik - Vorführung

„Die Radierung ist eine tiefe und gefährliche Kunst, voller Tücken; sie zeigt die Mängel eines Geistes ebenso klar, wie seine Vorzüge und ist, wie jede große Kunst bei scheinbarer Einfachheit, sehr kompliziert, erfordert sie ein lange Hingabe, um zur Vollkommenheit gebracht zu werden“ (Charles Baudelaiere aus dem Aufsatz „Maler und Radierer“, 1862)

Doch wie genau entstehen eigentlich Radierungen, die große Künstler wie Dürer, Rembrandt oder Picasso in ihrem Repertoire hatten? Handwerkliche Kenntnisse, Geschick und Kreativität werden in einem äußerst aufwändigen Prozess vereint. Stephan Klenner-Otto ist ein Meister dieser Technik, die heute nur noch wenige Künstler beherrschen.

Am Sonntag, den 15. April führt Klenner-Otto im Rahmen der Sonderausstellung „Blickwinkel“ das Tiefdruckverfahren vor. Die Druckpresse wird im Gewölbekeller des Töpfermuseums aufgebaut. Der Eintritt ist frei – der Besuch lohnt sich!

Blickwinkel

Unter dem Titel "Blickwinkel - Die Welt aus der Sicht von Walli Bauer, Brigitte Hadlich, Stephan Klenner-Otto, Andreas Rudloff, Horst Sakulowski und Kornelius Wilkens", findet die Sommerausstellung 2018 im Töpfermuseum statt.

Sechs zeitgenössische Grafiker geben Einblicke in ihr Schaffen.

Die Ausstellung wird am 25. März eröffnet und läuft bis zum 19. August 2018.

Am 15. April wird Stephan Klenner-Otto ab 15 Uhr eine Vorführung des grafischen Tiefdruckverfahrens im Museum geben.

Frohes Fest

Das Töpfermuseum wünscht ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! Wir verabschieden uns bis Ende Februar in die Winterpause.

Herzlichen Dank an alle Freunde und Partner des Museums für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit bei den diesjährigen Projekten!

 

 

 

28. Weihnachtstöpfermarkt

Bald ist es wieder soweit: der 28. Weihnachtstöpfermarkt in Schloss Thurnau erfüllt den Ort am zweiten Adventswochenende mit vorweihnachtlichem Leben. 60 internationale Meisterbetriebe bieten die ganze Vielfalt des keramischen Schaffens an. Im ehemaligen Pferdestall von Schloss Thurnau ist wie in den vergangenen Jahren die Tombola des Töpfermuseums aufgebaut.

Das Museum ist während der gesamten Marktzeit geöffnet.

Die Anfahrt in den historischen Ortskern ist für Pkw gesperrt. Nahe gelegene Parkplätze sind ausgeschildert.

Antonia Fournier - Auf den Punkt gebracht

Am Sonntag, den 15. Oktober 2017 wird die Winter-Sonderausstellung im Töpfermuseum eröffnet.

Antonia Fournier wurde 1944 in Königsee / Thüringen geboren. Sie absolvierte ein Studium an der Hochschule der Künste in Berlin und arbeitete anschließend als Grafikerin und freischaffende Künstlerin. Heute lebt sie in Oberdreis im Westerwald.

Zu ihren künstlerischen Arbeiten zählen Karikaturen, Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle und Acrylmalerei. Ihre Werke wurden in über 140 Einzel- und Gruppenausstellungen ausgestellt, darunter die Bergische Kunstausstellung Solingen, die internationale Kunstausstellung Bad Leonfelden, das Künstlerforum Bonn und das Roentgenmuseum Neuwied.

Fourniers Arbeiten ist eines gemeinsam: sie haben Charakter. Sie erzählen vom Charakter der Menschen, der Tiere, einer Landschaft und letztlich der Seele. Es sind gedankliche Auseinandersetzungen mit ihrem Umfeld. Einen Großteil der Arbeiten bilden Charakterstudien. Mit schnellem, äußerst sparsamem Strich nimmt Fournier die menschlichen Unarten und Eigenarten „aufs Korn“, spitzt sie bewusst zu, ohne dabei jedoch bissig zu übertreiben. In bestechender Treffsicherheit gelingt es ihr das Wesentliche Ihrer Charaktere zu visualisieren – eben „auf den Punkt zu bringen“. Daneben fertigt Fournier detailreiche phantastisch verfremdete Zeichnungen, die Wesen und Dinge in skurrilen Verquickungen märchenhaft inszenieren. Ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit Fourniers liegt auf dem Schreiben und Illustrieren von Kinderbüchern. „Antoninchen, die kleine Wildfrau“, Leopold Maus“ oder „Möchteschön und Schwarzpferdefuß“ werden dem Besucher der Sonderausstellung in Text und Bild vorgestellt.

Die Sonderausstellung ist den Winter über, bis zum Dreikönigstag an den Wochenenden und Feiertagen im Töpfermuseum zu sehen.

Themenführung: Schätze aus dem Depot

Am kommenden Sonntag, den 1. Oktober, führt Heike Schwandt um 14 Uhr durch das Töpfermuseum Thurnau und gewährt Einblicke in Bereiche des Museums, die Besuchern sonst verschlossen bleiben. Wie wird hinter den Kulissen des Museums gearbeitet? Welche Schätze bewahrt das Museum in seinem Depot? Bestandteil der Führung wird auch ein allgemeiner Streifzug durch die Geschichte des Thurnauer Töpferhandwerks mit seinen Besonderheiten, Techniken und Werkstätten sein.
Die Führung ist öffentlich und dauert etwa eine Stunde.  Kosten: 5 Euro pro Person inklusive Museumseintritt. Voranmeldung unter 09228-95136 oder per Email an toepfermuseum@thurnau.de

Maus-Türöffner-Tag am 3. Oktober

Beim vom wdr initiierten Türöffner-Tag der "Sendung mit der Maus" öffnen sich deutschlandweit Türen für neugierige MausFans. Im Töpfermuseum öffnen wir die Werkstatt-Tür und töpfern gemeinsam lustige "Smarti-Monster" und natürlich die Maus und den Elefanten aus der Sendung mit der Maus. Die Objekte werden aus Bildhauerton gefertigt und werden von uns gebrannt. Nach ca. 3 Wochen können sie im Museum abgeholt werden.

Die Kurse finden um 11 Uhr und um 14 Uhr statt und dauern jeweils etwa eine Stunde.

Das Angebot richtet sich an Kinder von 6-10 Jahren.

Voranmeldung erforderlich!

Sonderausstellung: EST - Ausstellung der Künstler des Europa-Symposiums-Thurnau 2017

Die in Thurnau in der ersten Augustwoche geschaffenen Werke der Teilnehmer des Europa-Symposiums-Thurnau, kurz EST, werden den September über im Töpfermuseum Thurnau ausgestellt. Das EST wurde 2009 auf Initiative der Bildhauer Albrecht Volk und Michael Sauer mit dem Ziel der grenzüberschreitenden Vernetzung von Künstlern und der Entwicklung zeitgenössischer Kunst ins Leben gerufen. Die zu dem Workshop eingeladenen Künstler – Bildhauer und Maler werden stets sehr bewusst hinsichtlich ihres Oevres, ihrer Qualität und Individualität ausgewählt. An verschiedenen Atelierplätzen in Thurnau wird gemeinschaftlich gearbeitet und diskutiert: die Vernetzung und der Austausch der Künstler wird über die Sprachbarrieren hinweg gefördert. Die stets ein hohes künstlerisches Niveau erreichenden Plastiken und Gemälde werden über einen Monat hinweg in Thurnau ausgestellt und somit auch über den Workshop hinaus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das EST wird durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, den Landkreis Kulmbach, die Marktgemeinde Thurnau und die Mitglieder des Vereins Europa-Symposium-Thurnau e.V. gefördert.

Die Gewinnerin des Wandgemäldes steht fest

Zum Abschluss der Ausstellung „Axel Luther – Rückwärtssehen“ fand am Sonntag, den 27. August unter Beteiligung der Öffentlichkeit die Verlosung des dreiteiligen Wandgemäldes „Magdalenian“ statt. Der Bayreuther Künstler hatte das im Stil der Höhlenmalerei mit Silikatfarben auf Rauputz gemalte Werk Anfang August extra für die Sonderausstellung angefertigt und dem Töpfermuseum für eine Verlosung geschenkt. Der Erlös der Tombola geht an den Verein zur Förderung des Töpfermuseums Thurnau e. V. und wird in die Museumsarbeit einfließen.

Über 80 Lose im Wert von je 5 Euro wurden verkauft. Das Gewinnerlos gehört einer Dame aus Bayreuth, womit das Gemälde in der Region verbleibt.

Die Gemeinde, das Töpfermuseum und der Förderverein bedanken sich herzlich bei Axel Luther!

 

 

Die faszinierende Tierwelt des Axel Luther

"Schatzkarte für die reichhaltige Museenlandschaft Bayern" - Wissenschaftsminister Spaenle bei der Vorstellung des Handbuchs "Museen in Bayern".

Pressemitteilung Nr. 108 des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vom 30.03.2017

MÜNCHEN. Als „Schatzkarte für die reichhaltige Museenlandschaft Bayern“ hat heute Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle die neue Publikation „Museen in Bayern“ bezeichnet. Bei der Buchpräsentation in München betonte er, dass Bayern mit Abstand die vielfältigste und reichhaltigste Museenlandschaft in Deutschland habe. Dabei dominierten von der Zahl her die nichtstaatlichen Museen. Von den gut 1.300 Museen befinden sich allein mehr als 1.200 in der Trägerschaft von Städten und Gemeinden, Landkreisen, Bezirken, Stiftungen, Kirchen und Museumsvereinen.

Für den bayerischen Wissenschaftsminister bildet sich in der Museenlandschaft die reichhaltige Geschichte, Kultur und Gegenwart Bayerns und seiner Regionen ab. Neben stark besuchten Museen – gleichsam Publikumsmagneten – wie die Freilichtmuseen der Bezirke verzeichne die neue, völlig überarbeitete Publikation auch viele kleine Perlen wie das Spitalmuseum Aub oder das Deutsche Hutmuseum Lindenberg oder das Töpfermuseum Thurnau. Museen fungierten als kollektives Gedächtnis, ermöglichten kulturelle Begegnung, gesellschaftlichen Austausch und förderten ganzheitliche Bildung. „Wir haben dazu nun eine aktuelle Roadmap. Sie diene den Museen ebenso wie den Kulturinteressierten, manches Kleinod wird so neu entdeckt werden“, betonte er.

Minister Spaenle nutzte die Gelegenheit, die Arbeit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege zu würdigen. „Es ist eine außerordentlich anspruchsvolle Aufgabe, unsere Museen in nichtstaatlicher Trägerschaft quantitativ und qualitativ weiterzuentwickeln. Dazu leistet die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern einen wichtigen Beitrag.

Museen in Bayern. Ein Führer durch die bayerische Museumslandschaft, Deutscher Kunstverlag, Berlin-München 2017, 620 Seiten und 570 meist farbigen Abbildungen, 16,90 €.

Die Publikation „Museen in Bayern“ wurde von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern erarbeitet. Sie nennt eine Anzahl von über 1.300 Museen in Bayern, darunter über 1.200 nichtstaatliche Museen. In die neue Auflage wurden gewisse Freizeiteinrichtungen wie Besucherbergwerke ohne eigenes Museum nicht mehr aufgenommen.

Öffnungszeiten ab April

Von April bis Ende September ist das Museum wieder zu den regulären Sommeröffnungszeiten geöffnet: Dienstags bis Freitags von 14.00  - 17.00 Uhr, Samstags, Sonn- und Feiertage von 11.00 - 17.00 Uhr. Gruppenführungen werden auch außerhalb der Öffnungszeiten durchgeführt.

 

 

Acht Kleinode für das Töpfermuseum in Thurnau: Bayernwerk übergibt Keramikteller aus dem Archiv in dankbare Hände

Acht Keramikteller aus dem Vorstandsarchiv des Bayernwerks finden den Weg zurück zu ihren Ursprüngen. Die Stücke stammen vom Künstler Günther Stüdemann. Bayernwerk-Kommunalbetreuer Christian Ziegler übergab gemeinsam mit seiner Kollegin Kerstin Vogt die Kunstwerke an Martin Bernreuther und Sandra Bali. Gemeinsam unterzeichneten sie den Schenkungsvertrag.

Günther Stüdemann hat nicht nur in Thurnau gelebt und gearbeitet, er war gemeinsam mit seiner Frau Luise auch Gründer dieses Töpfereimuseums. "Wir freuen uns, mit der Übergabe an das Museum die Stücke an die Seite der anderen Kunstwerke von Günther Stüdemann stellen zu können", sagte Christian Ziegler. Günther Stüdemann hat die heimische Keramikproduktion vom Statut des Handwerks zum Kunsthandwerk weiterentwickelt und damit entscheidend zum Überleben der Töpferindustrie beigetragen. Die dem Museum übergebenen Objekte, die typisch für den Stil des Künstlers sind, ergänzen und bereichern die Sammlung.

Der an den Kunstakademien in Hamburg und Berlin ausgebildete Maler Günther Stüdemann beschloss während eines Italienaufenthaltes an der Amalfiküste in den 1920er Jahren, sich der Keramik zu widmen und die Technik der Fayencemalerei zu erlernen. Aus dieser Zeit rühren auch seine favorisierten Motive wie Fisch, Esel und Eule, die sich auch auf den Stücken finden, die das Bayernwerk nun dem Museum schenkte.

 

Kurzprofil Bayernwerk AG

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.