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27.05.2021: Wir öffnen wieder!

Liebe Museumsbesucher,

das Töpfermuseum Thurnau ist wieder geöffnet. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt stabil unter dem Wert von 50. Daher gelten ab sofort die Regelungen der aktuellen Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV): Das Museum darf ohne vorherige Anmeldung und ohne Angabe von Kontaktdaten besucht werden.

Die Besucher sind zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet, der Mindestabstand von 1,5 m zueinander ist einzuhalten. Wir bitten Sie, die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen zu beherzigen. Die Besucherzahl wird begrenzt, so dass die geltenden Abstandsregeln eingehalten werden können. Die Belüftung mit Frischluft wird in den Ausstellungsräumen erhöht.

Steigt der Corona-Inzidenzwert auf einen Wert zwischen 50 und 100, so ist eine vorherige Anmeldung per Telefon (09228 95136 oder 09228 5351) erforderlich. Zu einer eventuell nötigen Rückverfolgung muss ein Kontakt hinterlegt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Museumsbesuch!

06.05.2021: Museumsgala

Gemeinsam in der Vergangenheit schwelgen, Neues erfahren und miteinander ins Gespräch kommen – mit der Zeitschrift „Museumsgala“ erhalten Heimbewohnerinnen und Heimbewohner von oberfränkischen Senioreneinrichtungen besondere Einblicke in sieben Museen und in die Trachtenberatung des Bezirks Oberfranken. Die von der KulturServiceStelle in Kooperation mit dem Museum der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt bei Coburg initiierte Publikation wurde nun von Bezirkstagspräsident Henry Schramm an den Heimleiter des AWO SeniorenWohnParks „Rosengarten“ in Wirsberg Thomas Scherer übergeben.

„Unser Ziel ist es, mit dieser Aktion den Seniorinnen und Senioren eine Freude zu bereiten und ihnen interessante und anschauliche Informationen zu musealen Einrichtungen zu präsentieren. Die oberfränkischen Museen kommen sozusagen zu den Bewohnerinnen und Bewohnern in das Altenheim“, erklärte Bezirkstagspräsident Henry Schramm die zugrundeliegende Idee der Zeitschrift.

Auf Entdeckungstour gehen
In der ersten Ausgabe von „Museumsgala“ stellen sich die Museen und die Trachtenberatung vor. Die beteiligten Einrichtungen sind das Deutsche Dampflokomotiv Museum in Neuenmarkt, das Deutsche Korbmuseum in Michelau, das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel, das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt bei Coburg, das Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte in Bayreuth, das Töpfermuseum in Thurnau und das Volkskundliche Gerätemuseum in Arzberg-Bergnersreuth sowie die Trachtenberatungsstelle des Bezirks Oberfranken in Frensdorf. „In den darauffolgenden Ausgaben stellt jede Einrichtung ein neues Objekt vor. Die Zeitschrift wird einmal im Monat erscheinen und kostenlos an ortsansässige Senioreneinrichtungen verteilt“, so Barbara Christoph, Leiterin der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken.

Erste positive Rückmeldungen
Der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner, der neben dem Neuenmarkter Bürgermeister Alexander Wunderlich bei der offiziellen Übergabe anwesend war, bedankte sich bei der KulturServiceStelle sowie bei den beteiligten Einrichtungen für das ins Leben gerufene Projekt. Er freue sich als Vorsitzender des Zweckverbands Deutsches Dampflokomotiv Museum, dass dieses Museum vertreten ist. Die Heimbewohnerin Martha Schaller, CSU-Bezirksrätin von 1990 bis 2003, nutzte den Termin als Gelegenheit, um mit dem Bezirkstagspräsidenten, dem Landrat und dem Bürgermeister ins Gespräch zu kommen. Unter anderem betonte der Heimleiter Thomas Scherer, dass die Bewohnerinnen und Bewohner eine schwierige Zeit hinter sich haben und dass die Zeitschrift ein schönes Zeichen und eine Abwechslung ist, die ihnen sicherlich gefallen wird.

Informationen, Impulsfragen und Rätselteil
Die „Museumsgala“ sticht durch ihre schönen, großen und anschaulichen Fotos hervor. Zu jedem Museum bzw. Objekt stehen passende Impulsfragen zur Verfügung, wie zum Beispiel „Haben Sie Puppen oder Spielzeug für die eigene Familie hergestellt?“ oder „Kennen Sie noch die Tradition des ´Krippenschauens´?“, die zu Gesprächen anregen und bei den Seniorinnen und Senioren Erinnerungen hervorrufen. Außerdem umfasst die Zeitschrift einen Rätselteil mit einem Museumsquiz und einer Wörtersuche.
Heimleiterinnen und Heimleiter von Senioreneinrichtungen, Pflegeheimen oder Mehrgenerationenhäusern können die Zeitschrift „Museumsgala“ telefonisch unter der Nummer 0921 7846-1430 bestellen.

Das Töpfermuseum auf ViMuseo

Auf Grund der aktuellen Entwicklungen wird die Eröffnung der geplanten Sonderausstellung „Günther Stüdemann - Maler. Keramiker. Mentor“ in die Sommermonate verschoben. Der für den 9. April geplante Ferienkurs und die offene Töpferwerkstatt am 24. April sind abgesagt.
Trotzdem braucht niemand auf das Kulturangebot des Töpfermuseums verzichten. Über die Platt-form ViMuseo sind wir auch in diesen Zeiten online zu besuchen. Auf einem virtuellen Rundgang durch das Museum erfahren Sie wissenswertes zur Geschichte des Töpferhandwerks in Thurnau und zu den hier gefertigten Produkten. Neben dem Töpfermuseum sind 20.000 weitere europäische Museen  zu entdecken. Besuchen Sie uns auf vimuseo.de!  

Hauptversammlung des Vereins zur Förderung des Töpfermuseums Thurnau abgesagt

Auf Grund der aktuellen Enwicklungen kann die Hauptversammlung des Fördervereins am kommenden Donnerstag, den 26. März leider nicht stattfinden und wird verschoben. Der neue Termin wird den Mitgliedern des Vördervereins per Post mitgeteilt.

 

 

Eröffnung der Sonderausstellung ver.lust.ig

Get-Together - deutsche und tschechische Museen im Austausch

"Get-Together - deutsche und tschechische Museen im Austausch" - Unter diesem Motto trafen sich vergangenen Dienstag Vertreter von sieben deutschen und sechs tschechischen Museen in der Freiheitshalle Hof. Die Veranstaltung, die dem gegenseitigen Kennenlernen und der Vernetzung der Institutionen diente, wurde von der KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken initiiert.

Fotos: Daniela Bogendörfer, KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken

 

 

Erster MUSbi-Kulturtag im Schloss Thurnau

MUSbi - Museum bildet. Unter diesem Titel betreibt die KulturServiceStelle des Bezirks Oberfranken eine Plattform, die qualitativ hochwertige und auf den Lehrplan abgestimmte museumspädagogische Programme für Schulen zusammenfasst. Auf dem erstmals ausgerichteten Kulturtag, der vergangenen Dienstag im Ahnensaal von Schloss Thurnau stattfand, beschäftigten sich rund 30 oberfränkische Museen mit der Frage, welche Möglichkeiten Social Media im Bereich der Vermittlungsarbeit von Museen bietet, welchen Einfluss soziale Netzwerke haben und zukünftig haben werden und unter welchen Umständen die Arbeit mit facebook, twitter & Co zum gewünschten Erfolg führen kann. Auch die grundlegende Frage, wie "Erfolg" für ein Museum überhaupt zu definieren ist und ob Quantität hierbei eine Rolle spielen darf, wurde diskutiert.

Ausstellung des Kindergartens "Arche Noah" im Töpfermuseum

Die Kinder des Kindergartens Arche Noah haben eine Vitrine des Töpfermuseums mit selbst getöpferten Tieren gestaltet.

Susanne Noe (Leiterin des Kindergartens Arche Noah): "Elementares spricht unsere Sinne unmittelbar an. Aber der handelnde Umgang mit den Elementen ist Kindern inzwischen nur noch selten möglich. Die Kinder wachsen in einer Umwelt auf, die sie als vorgeformt, als "fertig" erleben. So fehlen vielen Kindern elementare Grunderfahrungen und eigene Gestaltungsspielräume.

Kinder aber müssen, wenn Elementarerfahrungen integraler Bestandteil ihrer Persönlichkeit werden soll, ungehindert Zugang zu Materialien haben, die sie erproben, verändern und mit denen sie nach ihren Vorstellungen gestalten können.

Ton ist als Material bestens geeignet, um über elementar-sinniche Wahrnehmungen zu schöpferischem Gestalten zu führen.

Wer einmal erlebt hat, mit welcher Lust in dem zum Berg aufgeschütteten Ton gebohrt, Tunnel gegraben, geklopft und geschürft wird, mit welchem Vergügen Ton durch Finger glitscht, wird auf dieses Material mit seinen großartigen Möglichkeiten nicht mehr verzichten wollen.

Auf diese Weise mit Ton zu arbeiten, ohne von außen herangetragene Erwartungen, am Schluss etwas vorweisen zu müssen, ist eine lustvolle, experimentelle Basis für kreatives Gestalten.

Haben sich die Kinder das Material mit seinen vielfältigen Eigenschaften lange genug spielend über ihren Körper und ihre Sinne erprobt, wollen sie lernen richtig zu töpfern, um ihren individuellen Vorstellungen Gestalt zu geben."

Die gestaltete Vitrine befindet sich auf dem Teppenabsatz des 2. OG im Töpfermuseum und kann über die Wintermonate, bis zum 6. Januar 2019, besucht werden.

Maus-Türöffner-Tag im Töpfermuseum

"Türen auf für die Maus!" Unter diesem Motto haben sich beim landesweiten Türöffner-Tag auch die Türen im Töpfermuseum geöffnet. Begeisterte Fans der Sendung mit der Maus haben unter professioneller Anleitung ihre Lieblinge - die Maus und den Elefanten - aus Ton geformt.

Florale Kunst - Farbe, Material, Struktur

Farbe, Form und Komposition; Architektur, Botanik und Gestaltung: Die Ausstellung kombiniert florale Objektkunst mit elektronenmikroskopischen Aufnahmen verschiedener Materialien.

Die gelernte Textillaborantin Carmen Kunert beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit Floristik und Installationen. 2002 gründete sie ihr Gartenatelier. In der Ausstellung "Florale Kunst - Farbe, Material, Struktur" schlägt sie eine Brücke von Wissenschaft und Technik zur bildenden Kunst.

Die Ausstellung wird am 14. Oktober 2018 um 11 Uhr eröffnet und ist bis zum 6. Januar 2019 zu sehen.

 

 

 

Kunst baut Brücken - Matinee am Samstag, den 25. August

Unter dem Titel „Kunst baut Brücken“ arbeiten Künstler aus verschiedenen Nationen eine Woche, vom 20. bis zum 25. August, gemeinsam an ihren Werken. Das Europasymposium findet bereits zum 9. Mal in Thurnau statt. Ziel dieser Kreativveranstaltung ist der Erfahrungsaustausch auf den Gebieten werktechnischer und handwerklicher Vorgehensweisen. Besucher sind eingeladen den Kunstschaffenden bei der Arbeit ganz zwanglos zuzusehen und in einen Dialog zu treten.
Im Nachgang zum Symposium werden die Gemälde und Skulpturen für einen Monat im Töpfermuseum ausgestellt. 



Teilnehmende Künstler 2018: Anna Vancatová, Varvara Divisová, Lenka Maliská, Anna Schuhmacher, Jiri Kubelka, Jan Samec, Jann Tichy, Tomas Dolejs, Eduard Milka, Inge-Rose Lippok, Wolfgang Jäger, Michael Sauer, Volker Wunderlich, Robert Siebenhaar, Dieter Putz und Albrecht Volk.


Zur Matinee am Samstag, den 25. August, 15 Uhr, wird herzlich in das Töpfermuseum eingeladen!

 

 

Künstlerische Druckgrafik - Vorführung

„Die Radierung ist eine tiefe und gefährliche Kunst, voller Tücken; sie zeigt die Mängel eines Geistes ebenso klar, wie seine Vorzüge und ist, wie jede große Kunst bei scheinbarer Einfachheit, sehr kompliziert, erfordert sie ein lange Hingabe, um zur Vollkommenheit gebracht zu werden“ (Charles Baudelaiere aus dem Aufsatz „Maler und Radierer“, 1862)

Doch wie genau entstehen eigentlich Radierungen, die große Künstler wie Dürer, Rembrandt oder Picasso in ihrem Repertoire hatten? Handwerkliche Kenntnisse, Geschick und Kreativität werden in einem äußerst aufwändigen Prozess vereint. Stephan Klenner-Otto ist ein Meister dieser Technik, die heute nur noch wenige Künstler beherrschen.

Am Sonntag, den 15. April führt Klenner-Otto im Rahmen der Sonderausstellung „Blickwinkel“ das Tiefdruckverfahren vor. Die Druckpresse wird im Gewölbekeller des Töpfermuseums aufgebaut. Der Eintritt ist frei – der Besuch lohnt sich!

Blickwinkel

Unter dem Titel "Blickwinkel - Die Welt aus der Sicht von Walli Bauer, Brigitte Hadlich, Stephan Klenner-Otto, Andreas Rudloff, Horst Sakulowski und Kornelius Wilkens", findet die Sommerausstellung 2018 im Töpfermuseum statt.

Sechs zeitgenössische Grafiker geben Einblicke in ihr Schaffen.

Die Ausstellung wird am 25. März eröffnet und läuft bis zum 19. August 2018.

Am 15. April wird Stephan Klenner-Otto ab 15 Uhr eine Vorführung des grafischen Tiefdruckverfahrens im Museum geben.

Antonia Fournier - Auf den Punkt gebracht

Am Sonntag, den 15. Oktober 2017 wird die Winter-Sonderausstellung im Töpfermuseum eröffnet.

Antonia Fournier wurde 1944 in Königsee / Thüringen geboren. Sie absolvierte ein Studium an der Hochschule der Künste in Berlin und arbeitete anschließend als Grafikerin und freischaffende Künstlerin. Heute lebt sie in Oberdreis im Westerwald.

Zu ihren künstlerischen Arbeiten zählen Karikaturen, Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle und Acrylmalerei. Ihre Werke wurden in über 140 Einzel- und Gruppenausstellungen ausgestellt, darunter die Bergische Kunstausstellung Solingen, die internationale Kunstausstellung Bad Leonfelden, das Künstlerforum Bonn und das Roentgenmuseum Neuwied.

Fourniers Arbeiten ist eines gemeinsam: sie haben Charakter. Sie erzählen vom Charakter der Menschen, der Tiere, einer Landschaft und letztlich der Seele. Es sind gedankliche Auseinandersetzungen mit ihrem Umfeld. Einen Großteil der Arbeiten bilden Charakterstudien. Mit schnellem, äußerst sparsamem Strich nimmt Fournier die menschlichen Unarten und Eigenarten „aufs Korn“, spitzt sie bewusst zu, ohne dabei jedoch bissig zu übertreiben. In bestechender Treffsicherheit gelingt es ihr das Wesentliche Ihrer Charaktere zu visualisieren – eben „auf den Punkt zu bringen“. Daneben fertigt Fournier detailreiche phantastisch verfremdete Zeichnungen, die Wesen und Dinge in skurrilen Verquickungen märchenhaft inszenieren. Ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit Fourniers liegt auf dem Schreiben und Illustrieren von Kinderbüchern. „Antoninchen, die kleine Wildfrau“, Leopold Maus“ oder „Möchteschön und Schwarzpferdefuß“ werden dem Besucher der Sonderausstellung in Text und Bild vorgestellt.

Die Sonderausstellung ist den Winter über, bis zum Dreikönigstag an den Wochenenden und Feiertagen im Töpfermuseum zu sehen.

Themenführung: Schätze aus dem Depot

Am kommenden Sonntag, den 1. Oktober, führt Heike Schwandt um 14 Uhr durch das Töpfermuseum Thurnau und gewährt Einblicke in Bereiche des Museums, die Besuchern sonst verschlossen bleiben. Wie wird hinter den Kulissen des Museums gearbeitet? Welche Schätze bewahrt das Museum in seinem Depot? Bestandteil der Führung wird auch ein allgemeiner Streifzug durch die Geschichte des Thurnauer Töpferhandwerks mit seinen Besonderheiten, Techniken und Werkstätten sein.
Die Führung ist öffentlich und dauert etwa eine Stunde.  Kosten: 5 Euro pro Person inklusive Museumseintritt. Voranmeldung unter 09228-95136 oder per Email an toepfermuseum@thurnau.de

Maus-Türöffner-Tag am 3. Oktober

Beim vom wdr initiierten Türöffner-Tag der "Sendung mit der Maus" öffnen sich deutschlandweit Türen für neugierige MausFans. Im Töpfermuseum öffnen wir die Werkstatt-Tür und töpfern gemeinsam lustige "Smarti-Monster" und natürlich die Maus und den Elefanten aus der Sendung mit der Maus. Die Objekte werden aus Bildhauerton gefertigt und werden von uns gebrannt. Nach ca. 3 Wochen können sie im Museum abgeholt werden.

Die Kurse finden um 11 Uhr und um 14 Uhr statt und dauern jeweils etwa eine Stunde.

Das Angebot richtet sich an Kinder von 6-10 Jahren.

Voranmeldung erforderlich!

Sonderausstellung: EST - Ausstellung der Künstler des Europa-Symposiums-Thurnau 2017

Die in Thurnau in der ersten Augustwoche geschaffenen Werke der Teilnehmer des Europa-Symposiums-Thurnau, kurz EST, werden den September über im Töpfermuseum Thurnau ausgestellt. Das EST wurde 2009 auf Initiative der Bildhauer Albrecht Volk und Michael Sauer mit dem Ziel der grenzüberschreitenden Vernetzung von Künstlern und der Entwicklung zeitgenössischer Kunst ins Leben gerufen. Die zu dem Workshop eingeladenen Künstler – Bildhauer und Maler werden stets sehr bewusst hinsichtlich ihres Oevres, ihrer Qualität und Individualität ausgewählt. An verschiedenen Atelierplätzen in Thurnau wird gemeinschaftlich gearbeitet und diskutiert: die Vernetzung und der Austausch der Künstler wird über die Sprachbarrieren hinweg gefördert. Die stets ein hohes künstlerisches Niveau erreichenden Plastiken und Gemälde werden über einen Monat hinweg in Thurnau ausgestellt und somit auch über den Workshop hinaus der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das EST wird durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, den Landkreis Kulmbach, die Marktgemeinde Thurnau und die Mitglieder des Vereins Europa-Symposium-Thurnau e.V. gefördert.

Die Gewinnerin des Wandgemäldes steht fest

Zum Abschluss der Ausstellung „Axel Luther – Rückwärtssehen“ fand am Sonntag, den 27. August unter Beteiligung der Öffentlichkeit die Verlosung des dreiteiligen Wandgemäldes „Magdalenian“ statt. Der Bayreuther Künstler hatte das im Stil der Höhlenmalerei mit Silikatfarben auf Rauputz gemalte Werk Anfang August extra für die Sonderausstellung angefertigt und dem Töpfermuseum für eine Verlosung geschenkt. Der Erlös der Tombola geht an den Verein zur Förderung des Töpfermuseums Thurnau e. V. und wird in die Museumsarbeit einfließen.

Über 80 Lose im Wert von je 5 Euro wurden verkauft. Das Gewinnerlos gehört einer Dame aus Bayreuth, womit das Gemälde in der Region verbleibt.

Die Gemeinde, das Töpfermuseum und der Förderverein bedanken sich herzlich bei Axel Luther!

 

 

Die faszinierende Tierwelt des Axel Luther

"Schatzkarte für die reichhaltige Museenlandschaft Bayern" - Wissenschaftsminister Spaenle bei der Vorstellung des Handbuchs "Museen in Bayern".

Pressemitteilung Nr. 108 des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vom 30.03.2017

MÜNCHEN. Als „Schatzkarte für die reichhaltige Museenlandschaft Bayern“ hat heute Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle die neue Publikation „Museen in Bayern“ bezeichnet. Bei der Buchpräsentation in München betonte er, dass Bayern mit Abstand die vielfältigste und reichhaltigste Museenlandschaft in Deutschland habe. Dabei dominierten von der Zahl her die nichtstaatlichen Museen. Von den gut 1.300 Museen befinden sich allein mehr als 1.200 in der Trägerschaft von Städten und Gemeinden, Landkreisen, Bezirken, Stiftungen, Kirchen und Museumsvereinen.

Für den bayerischen Wissenschaftsminister bildet sich in der Museenlandschaft die reichhaltige Geschichte, Kultur und Gegenwart Bayerns und seiner Regionen ab. Neben stark besuchten Museen – gleichsam Publikumsmagneten – wie die Freilichtmuseen der Bezirke verzeichne die neue, völlig überarbeitete Publikation auch viele kleine Perlen wie das Spitalmuseum Aub oder das Deutsche Hutmuseum Lindenberg oder das Töpfermuseum Thurnau. Museen fungierten als kollektives Gedächtnis, ermöglichten kulturelle Begegnung, gesellschaftlichen Austausch und förderten ganzheitliche Bildung. „Wir haben dazu nun eine aktuelle Roadmap. Sie diene den Museen ebenso wie den Kulturinteressierten, manches Kleinod wird so neu entdeckt werden“, betonte er.

Minister Spaenle nutzte die Gelegenheit, die Arbeit der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege zu würdigen. „Es ist eine außerordentlich anspruchsvolle Aufgabe, unsere Museen in nichtstaatlicher Trägerschaft quantitativ und qualitativ weiterzuentwickeln. Dazu leistet die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern einen wichtigen Beitrag.

Museen in Bayern. Ein Führer durch die bayerische Museumslandschaft, Deutscher Kunstverlag, Berlin-München 2017, 620 Seiten und 570 meist farbigen Abbildungen, 16,90 €.

Die Publikation „Museen in Bayern“ wurde von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern erarbeitet. Sie nennt eine Anzahl von über 1.300 Museen in Bayern, darunter über 1.200 nichtstaatliche Museen. In die neue Auflage wurden gewisse Freizeiteinrichtungen wie Besucherbergwerke ohne eigenes Museum nicht mehr aufgenommen.

Öffnungszeiten ab April

Von April bis Ende September ist das Museum wieder zu den regulären Sommeröffnungszeiten geöffnet: Dienstags bis Freitags von 14.00  - 17.00 Uhr, Samstags, Sonn- und Feiertage von 11.00 - 17.00 Uhr. Gruppenführungen werden auch außerhalb der Öffnungszeiten durchgeführt.

 

 

Sonderausstellung "Aus den Hütten in die Paläste - Glas aus Weidenberg"

9. Oktober 2016 - 6. Januar 2017

Kein Schloss ist ohne sie denkbar, sie sind der Inbegriff des edlen historischen Interieurs: Lüster, Kristallleuchter mit ihren unzähligen, geschliffenen Glaskristallen.

Kaum jemand weiß jedoch, dass diese prächtigen Gehänge aus Glas nach dem zweiten Weltkrieg unter anderem in Weidenberg bei Bayreuth hergestellt wurden, in mühevoller Hand- und teils Heimarbeit, unter einfachsten Bedingungen, ebenso wie Glasknöpfe für Kleidungsstücke und Perlen für den sogenannten Gablonzer Modeschmuck.

Die Erinnerung an dieses fast vergessene Handwerk hält das Glasknopfmuseum Weidenberg wach, das die Geschichte der aus dem Sudetenland vertriebenen  Glasmacher, ihre Integration in Weidenberg und den Aufbau der Glasindustrie erzählt. Anfang der 50er Jahre entstand eine eigene Werksiedlung als neuer Ortsteil von Weidenberg. Hier entstanden mit Hilfe von Drückzangen und Drückofen aus Stangenglas edle Erzeugnisse in unerschöpflicher Vielfalt, die weltweit verkauft wurden.

Der Boom währte jedoch nur wenige Jahrzehnte. Dannführten günstiger hergestellte Igimporte zum Niedergang der Glasindustrie.  

Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten des Töpfermuseums (Samstag 13-16 Uhr, Sonn- und Feiertage 11-16 Uhr) zu besichtigen.

Acht Kleinode für das Töpfermuseum in Thurnau: Bayernwerk übergibt Keramikteller aus dem Archiv in dankbare Hände

Acht Keramikteller aus dem Vorstandsarchiv des Bayernwerks finden den Weg zurück zu ihren Ursprüngen. Die Stücke stammen vom Künstler Günther Stüdemann. Bayernwerk-Kommunalbetreuer Christian Ziegler übergab gemeinsam mit seiner Kollegin Kerstin Vogt die Kunstwerke an Martin Bernreuther und Sandra Bali. Gemeinsam unterzeichneten sie den Schenkungsvertrag.

Günther Stüdemann hat nicht nur in Thurnau gelebt und gearbeitet, er war gemeinsam mit seiner Frau Luise auch Gründer dieses Töpfereimuseums. "Wir freuen uns, mit der Übergabe an das Museum die Stücke an die Seite der anderen Kunstwerke von Günther Stüdemann stellen zu können", sagte Christian Ziegler. Günther Stüdemann hat die heimische Keramikproduktion vom Statut des Handwerks zum Kunsthandwerk weiterentwickelt und damit entscheidend zum Überleben der Töpferindustrie beigetragen. Die dem Museum übergebenen Objekte, die typisch für den Stil des Künstlers sind, ergänzen und bereichern die Sammlung.

Der an den Kunstakademien in Hamburg und Berlin ausgebildete Maler Günther Stüdemann beschloss während eines Italienaufenthaltes an der Amalfiküste in den 1920er Jahren, sich der Keramik zu widmen und die Technik der Fayencemalerei zu erlernen. Aus dieser Zeit rühren auch seine favorisierten Motive wie Fisch, Esel und Eule, die sich auch auf den Stücken finden, die das Bayernwerk nun dem Museum schenkte.

 

Kurzprofil Bayernwerk AG

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.